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LukᚠVendl absolvierte nach seinem Abitur das Fach Orgel am Prager Konservatorium in der Klasse von Prof. Jan Hora. Im Jahre 2003 schließ er sein Musikstudium bei Prof. Jaroslav Tùma an der Prager Musikakademie ab. Er nahm an zahlreichen Orgel-Meisterkursen teil, die von ausgezeichneten und weltweit bekannten Organisten (wie z.B. Martin Sander, Harald Vogel) wie auch Cemballisten (u.a. Helmut Franke) geleitet worden sind. 2002 studierte er bei Prof. Wolfgang Zerer an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. In seiner Doktorarbeit befasste er sich mit der Musiktheorie des 17. und 18. Jahrhunderts als Schwerpunkt wählte er Werke für Tasteninstrumente. Er wurde mit mehreren Preisen bei in- wie auch ausländischen Musikwettbewerben ausgezeichnet.
Als Kantor ist er in der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder tätig. Als Organist wirkt er in der evangelischen Salvatorkirche in Prag. Er unterrichtet am Prager Konservatorium und an der Charlotta Masaryks Musikschule in Prag. Regelmäßig nimmt er als Lektor an den Sommerkursen der alten Musik in Valtice na Moravì (Feldsberg), weiter an der Sommerschule der Barockmusik in Holešov (Holleschau) wie auch an den Chorwerkstätten in Pardubice (Pardubitz) und an dem sog. Convivium in Želiv (Seelau) teil. Er widmet sich vor allem der belehrten Wiedergabe alter Musik.
Er stand bei mehreren neuzeitlichen Erstaufführungen von umfangreicheren vokal-intrumentalen Werken z.B. aus dem Želiver Klosterarchiv. Er leitet das Ensemble von Barockinstrumenten Harmonia delectabilis, weiter das Kammerensamble Guillaume und seit Herbst 2016 auch das Ensamble Collegium 419.
Er trat als Organist und Cemballist mit einem Rezitalprogramm bei dem Pilsner Orgelmusikfest, Haydns Musikfestival, bei der Bachs Woche in Budapest, bei dem Orgelfestival in Smeèno und Orlicko-kladský Orgelfestival u.a. Er arbeitet mit zahlreichen hervorragenden Musikern wie z.B. Irena Troupová, Vilém Veverka, Jakub Kydlíèek u.a.
 
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